#24 Der Lesezirkel ist unterschätzt – mit Christian Flockermann

Shownotes

Wann schafft es Print heute noch in den Mediaplan? Wann fliegt es raus? Und welche Rolle kann ausgerechnet der Lesezirkel im Wettbewerb um Werbebudgets spielen?

Darüber sprechen wir in der neuen Folge unseres Podcasts „Print lebt“ mit Christian Flockermann. Er ist Director Strategic Buying Print bei Mediaplus im House of Communication der Serviceplan Group – und damit täglich dort unterwegs, wo über Printbudgets, Konditionen und die Rolle von Print im Media-Mix gesprochen wird.

Seine Einschätzung zum Lesezirkel ist bemerkenswert klar: „Der Lesezirkel ist unterschätzt.“

Eine Folge, die Print nicht verklärt, sondern seine Rolle im heutigen Mediamix ziemlich nüchtern betrachtet.

Unser Tipp: Hören Sie rein – besonders dann, wenn Sie wissen wollen, wie ein Print-Profi aus einer der führenden deutschen Agenturgruppen auf den Lesezirkel blickt. Jetzt die neue Folge von „Print lebt“ hören

Transkript anzeigen

00:00:01: Print lebt.

00:00:03: Vertrauen, dass man in der Hand hält!

00:00:05: Der Branchenreport des Lesezirkels.

00:00:11: Print leibt?

00:00:12: Vertrauen das man in die Hand hält wollen wir heute mit jemandem besprechen, der sich ziemlich genau damit auskennt und ich bin auch überzeugt davon, dass er uns gleich sagt, dass print lebt weil er lebt auch davon.

00:00:26: sein Unternehmen lebt davon, seinen Arbeitgeber lebt von.

00:00:30: Wir schalten nach Nürnberg und ich freue mich, dass er sich die Zeit für uns genommen hat.

00:00:35: Lieber Christian Vlockermann herzlich willkommen in diesem Podcast!

00:00:39: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:41: Herr Vlockerman Sie sind bei der House of Communication der Serviceplan Group beschäftigt Und diese nennen wir sie Agentur?

00:00:53: Genau ja Diese

00:00:54: Agentur lebt brinnnd und Sie machen dort genau was.

00:01:00: Ich bin zuständig für die Konditionsverhandlungen im Print-Einkauf, das heißt zu schauen dass unsere Kunden wettbewerbsfähige Konditionen im Bereich Print bekommen und auf der anderen Seite aber auch vertrete ich die Gartung.

00:01:15: Das heißt ich versuche die Fahne für Print hochzuhalten, die Vorteile von Print aufzuzeigen und da so im Dreigespannkunde Verlag und Agentur pro Print zu wirken.

00:01:28: Damit sind sie ja bester Botschafter von Print.

00:01:32: Und Sie haben ja gerade schon gesagt, die Vorteile von Print... Herr Flockermann, da machen wir mal schnell einen Pitch!

00:01:39: Also warum lebt Print noch?

00:01:41: Ja also erstmal ist es so dass ich seit, ich würde sagen, fünfzehn-zwanzig Jahre höre das Print tot ist und ich sehe das nicht so.

00:01:52: Wenn es danach gegangen wäre dann wär's schon längst tot.

00:01:55: Das ist überhaupt nicht der Fall.

00:01:57: Natürlich die Mediennutzung verändert sich, ich glaube da darf man die Augen nicht vor verschließen und darf auch nicht so tun als würde das nicht stattfinden.

00:02:04: Auf der anderen Seite ist es aber ja gerade so.

00:02:07: wir haben heute eine Welt in der man tagtäglich Botschaften ohne Ende bekommt und ich rede gar nicht nur von Werbebotschaften, aber Botschaft prasseln auf die Menschen ein.

00:02:17: und warum lebt's Print?

00:02:19: Weil wir immer wieder auch feststellen dass natürlich Entschleunigung für die Menschen wichtig ist.

00:02:25: Printnutze, dann ist es schwierig auf meinen Smartphone zu schauen.

00:02:31: Mir nebenbei das anzuhören und wenn ich Print nutze, muss ich mich

00:02:34: konzentrieren.".

00:02:35: Und das ist immer so ein Stück weit auch für die Menschen.

00:02:38: Ruhe in dieser durch sehr hektischen Welt.

00:02:42: Das ist ein Grund warum ich sage dass Print noch lebt.

00:02:46: Wenn wir uns die IVW-Zahlen angucken gibt ja durchaus auch Titel die noch wachsen.

00:02:50: Wenn Print tot wäre, dann würde das nicht passieren.

00:02:53: Dann würden alle Unisono sinken und das ist nicht der Fall.

00:02:57: Deswegen glaube ich dass da Print und ich glaube auch ganz fest daran, dass in den nächsten Jahren noch so ist, dass Print weiterhin eine relevante Rolle spielen wird.

00:03:06: Wenn denn heute ein Kunde zu Ihnen kommt und sagt, nennen wir einfach mal ne Zahl, ich habe eine Million Werbebudgete, was passiert mit dem Budget?

00:03:18: Wo investieren Sie für ihn?

00:03:20: Ja, das müssen meine Kollegen auch aus der Beratung dann im ersten Moment entscheiden.

00:03:27: Zusammen mit den Kollegen die die Fachexpertisen haben.

00:03:32: Man kann es nicht pauschal beantworten.

00:03:34: so ist vielleicht jetzt nicht die perfekte Antwort.

00:03:37: aber ein kurzes Beispiel einfach darauf wäre wenn wir uns jetzt nur damit wir's nicht ganz komplex machen die Gattung Print anschauen und Je nachdem ist es Abverkauf, ist das Image.

00:03:48: Da haben wir schon ganz unterschiedliche Situationen.

00:03:50: Bleiben wir wie gesagt im Print ab Verkauf dann würde man eher auf die Tageszeitung die überregionalen die regionalen oder auch Anzeigenblätter setzen.

00:03:57: sind wir image?

00:03:58: gehen wieder in den Publikums Zeitschriften Bereich.

00:04:01: Gehen wir auf den Bereich regionale Aussteuerung Ja Dann Es Sind Die Publikum Zeitsschriften die Meistens nur Auf Nielsen aussteuerbar sind Vielleicht Auch Nicht So.

00:04:12: Das non plus ultra Lesencirkel mal ausgenommen, der würde wieder bei dem regionalen Bereich sehr gut funktionieren ähnlich mit den Tageszeitungen.

00:04:20: Und dann ist das so ein Punkt wo man einfach sagen muss Man muss sich jedes Briefing im Detail angucken weil ich verfechte Print und ich bin wirklich fest davon überzeugt.

00:04:30: Ich glaube aber auch dass es nicht richtig ist von Anfang an zu sagen Print muss immer Teil sein oder muss es sich ganz genau anschauen und gucken.

00:04:37: Wo kann Print in der jeweiligen Zielsetzung seine Stärken einbringen?

00:04:43: Also man hört ja auch in der Branche, dass sie großer Printfan sind.

00:04:49: Diese Diagnose frage ich jetzt nicht ab, ich höre raus die stimmt.

00:04:54: Warum ist das eigentlich so?

00:04:55: Ist es berufliche Überzeugung oder ist das sogar persönlicher Leidenschaft?

00:05:01: Ich würde sagen es ist aus der persönlichen Leidenschaft in die beruflich Überzeugungen gegangen.

00:05:05: also ich habe schon immer viel gelesen Und als es dann irgendwann darum ging zu entscheiden, was soll man denn machen?

00:05:12: Ich würde gerne etwas mit Print machen.

00:05:13: So ein bisschen Hobby zum Beruf und hatte dann Glück dass es bei mir in der Stadt eine regionale Tageszeitung gab die doch noch Ausbildungsplätze frei hatte und da bin ich quasi da reingerutscht und deswegen seit Start meiner beruflichen Tätigkeit im Printbereich unterwegs.

00:05:32: also Ich glaube, wir machen hier nicht zu viel Werbung.

00:05:35: Wenn wir auch die Zeitung nennen oder wollen Sie uns... Also

00:05:38: kann ich sehr gerne machen ist der westfälische Anzeiger in Hamm aus der Epengruppe gewesen.

00:05:43: Der westfällige Anzeige?

00:05:44: Okay!

00:05:46: Eine Region, die ja in Sachen Tageszeitungen stark und kämpft war.

00:05:51: Ganz genau also das habe ich schon damals mitbekommen.

00:05:54: Das waren natürlich vor zwanzig Jahren noch andere Zeiten als jetzt sind.

00:05:58: aber da hat man schon in so einzelnen Stadtgebieten oder auch Orten gemerkt.

00:06:02: Entschuldigung, den Ortengemerkt wie sich so die eine mit der anderen Tageszeitung doch behakt und um die Leser kämpft?

00:06:12: Wenn wir jetzt dann in die Rolle des Medienplaners schlüpfen und wir wissen sie sind Fan heißt das dann in dem Haus of Communication kämpfen Sie mit anderen und sagen lasst diesen Social Media Kram Kommt alle zu Print?

00:06:31: Jetzt muss ich vorsichtig sein, wenn es nach mir gehen würde.

00:06:34: Dann wäre das natürlich der Fall und dann würde ganz viel im Print laufen.

00:06:38: aber es ist gar kein Kämpfen bei uns sondern tatsächlich, dass das spannet, dass wir uns sehr gut alle miteinander abstimmen.

00:06:44: also das ist das was ich je meinte.

00:06:45: Wir können nicht pauschal sagen Es muss die oder jene Gattung sein.

00:06:49: und es geht nicht pauchal darum zu sagen Print muss Teil sein Sondern Ich würde das eher umdrehen.

00:06:55: Es geht darum Nicht pauschale eine Gattungen auszuschließen.

00:06:59: Sie haben eben das Beispiel gebracht, wenn da ein Kundenbudget um die Ecke kommt.

00:07:04: Dann ist es so dass sich die Fachabteilung zusammensetzt und sagen was ist denn der relevante Medium?

00:07:10: Die relevante Gattung um diese Zielsetzung zu erreichen.

00:07:13: So dann muss man dann schauen passt Print rein?

00:07:17: Es passt in vielen Fällen rein Und natürlich kämpft man Wenn man merkt Print passt sehr Print hilft hier die Zielsetzungen des Kunden zu erfüllen.

00:07:29: Dann versucht man natürlich auch da ein gutes Stück vom Kuchen abzubekommen, das natürlich.

00:07:35: Aber es ist ein wirklich gutes Miteinander.

00:07:38: Wenn wir uns jetzt mal so vorstellen Sie sitzen dann mit Ihren Kolleginnen und Kollegen zusammen Und es wird um die beste Lösung für das Werbebudget gerungen.

00:07:49: Ich will's mal kritisch fragen Wann fliegt Print denn raus?

00:07:55: Es ist eine schwierige Frage, also wann fliegt Print raus?

00:07:59: Das kann man auf jede Gattung benutzen.

00:08:00: Wann fliege eine andere Gattungsgattung raus?

00:08:04: Man muss natürlich schauen.

00:08:06: ein Faktor ist natürlich und das kann man schwer abstreiten.

00:08:10: Print ist eine teure Gattun.

00:08:12: So im Vergleich zu vielen anderen ist Print teuer.

00:08:15: Das ist aber auch ein Punkt, wo wir natürlich sagen das muss so sein ja?

00:08:19: Wir haben die Distributionen, wir haben steigende Spritpreis als aus den LKWs, die das zu den Grossisten und Einzelhändlern fahren kosten Geld.

00:08:26: der Druck kostet Geld.

00:08:28: Papierpreise sind natürlich nicht mehr auf dem Corona-Niveau Aber sind immer noch doch ganz ordentlich Und da ist es natürlich ich aber auch wenn ein Kunde ein kleines Fünfstelliges Budget hat.

00:08:43: Es gibt ja auch nicht nur die großen Kunden, sondern es gibt auch kleine Kunden, die ihre Kampagnen umsetzen möchten.

00:08:50: Da muss man beispielsweise fragen, macht das Sinn?

00:08:53: Ja weil natürlich hätte ich auch da das Geld gerne in der Gattung printen, weil ich die normal vertrete.

00:08:59: auf der anderen Seite muss man dann aber auch sagen und das gehört zu unserem Beratungsauftrag dazu.

00:09:05: Das macht vielleicht keinen Sinn Wenn der Kunde am Ende enttäuscht ist, wenn er uns nicht mehr vertraut nur weil wir eine bestimmte Gartung reinbringen wollten in den Mediamix dann haben wir alle nichts davon.

00:09:16: Und das ist glaube ich auch für die Gattung printlich nachhaltig.

00:09:18: denn wenn ein Kunde sagt es hat ja gar nichts gebracht was kann ich mir beispielsweise für zwanzigtausend Euro leisten?

00:09:26: eine Seite national mit einem guten Rabatt in einer Zeitschrift.

00:09:30: So, das wird kaum jemand merken.

00:09:32: und wenn der Kunde dann enttäuscht ist es natürlich aber auch die Gefahr groß dass er sagt das lag ja auch an Print Und das wollen wir alle nicht und deswegen ist das zum Beispiel ein Faktor.

00:09:40: Wenn das Budget sehr klein ist dann sollte man Print infrage stellen.

00:09:46: Sie haben's ja gerade schon angesprochen.

00:09:48: Print ist dann relativ teuer Vielleicht auch geworden Wirds vielleicht auch noch.

00:09:53: sie haben ja auch schon die Energiepreise Stich Transportkosten angesprochen, wenn ich mich jetzt in die Lage versetze.

00:10:05: Ich bin ein solcher Auftraggeber mit einem Werbebudget.

00:10:09: Wer sind denn dann noch ihre Kunden?

00:10:11: Also kann man das so ein bisschen einordnen?

00:10:14: Ist es der große Mittelstand in Deutschland?

00:10:17: Sind das nur noch Konzerne?

00:10:19: Der Handwerksbetrieb ums Eck eher weniger oder?

00:10:22: Genau, also den Handwerksbetrieb, den Metzger oder Becker, den haben wir eher weniger.

00:10:27: Aber ich würde sagen das ist bei uns schon eine gute Mischung.

00:10:29: Also wir haben sowohl Konzerne wo natürlich unsere internationale Ausrichtung dem Ganzen auch im Rechnung trägt.

00:10:37: Das heißt da können wir sehr gut Ganz hinweg koordinieren und auf der anderen Seite haben wir aber auch sehr viel Mittelstand.

00:10:43: Das heißt, wir sind nicht nur für die ganz Großen da sondern auch für kleinere Unternehmen wo man sagt das ist der deutsche Mittelstand.

00:10:52: Die sind bei uns auch sehr gut vertreten.

00:10:56: Wenn die zu ihnen kommen was wollen sie?

00:10:59: Wollen die Reichweite?

00:11:01: Wollen die Sichtbarkeit?

00:11:03: Wullen Sie alles?

00:11:04: oder gibt es noch andere Gründe an die ich gerade nicht denke?

00:11:08: Auch das ist tatsächlich von Kunde zu Kunde unterschiedlich.

00:11:11: Wenn natürlich ein kundeneues Produkt einführt, dann möchte er... Allein da gibt es unterschiedliche Ziele.

00:11:16: Das ist bekannt wird, dass der Abverkauf angekurbelt wird was auch immer.

00:11:21: Es gibt Kunden die vielleicht Erklärungsbedürftige Produkte haben von die Botschaft erstmal über das Produkt wichtig ist.

00:11:29: dann gibt's natürlich Kunden die Reichweite wollen, Kunden die eher auf die Affinität schauen.

00:11:33: also das ist auch wieder je nach Zielsetzung und Kunde komplett unterschiedlich.

00:11:40: Wenn wir bei Social Media reingucken, dann haben wir ja dort sehr schnell als Währung die Klickzahlen.

00:11:49: Also wenn ich mich so zurück erinnere wie hat sich Social Media denn entwickelt?

00:11:54: Dann wurde immer nach Klicks und den Likes geguckt irgendwann nach Kommentaren selten nach der Reichweite.

00:12:02: Ich habe so ein bisschen den Eindruck, es verändert sich weil man ja über Engagement spricht.

00:12:08: Wenn wir das Ganze jetzt nochmal übertragen oder vielleicht auch in die Parallel setzen zu printen Wir reden ja ständig über Reichweite ist Reichweiten überhaupt noch die richtige Währung?

00:12:21: Ja, das ist die große Frage.

00:12:23: tatsächlich ich finde es sehr schwierig zu beantworten.

00:12:28: Weil auf der einen Seite wie gesagt wir sehen alle in Gänze wie die Auflagen sich auch entwickeln Und denke, da muss man beispielsweise auch differenzieren.

00:12:39: Also wenn man in den Bereich Tageszeitungen beispielsweise schaut, dann kann man natürlich mit der nationalen Belegung dann auch entsprechend mit dem Investment aber noch eine sehr gute Reichweite erzielen.

00:12:51: Wenn wir im Bereich Publikumszeitschriften unterwegs sind wird es schon schwierig also die eine zu finden die extrem viel Reichweiten generiert.

00:13:03: Deswegen, ich würde sagen da sind wir nicht mehr so im reichweiten Bereich unterwegs.

00:13:08: Sondern da sind wie eher im Bereich unterwegs Glaubwürdigkeit, Image, Transportiere meine Botschaft ab das Umfeld was die Medien entsprechend zur Verfügung stellen und da würde Ich Reichweite.

00:13:26: also gibt's bessere Kanäle es muss man ehrlicherweise sagen

00:13:32: Also ich will ja gar nicht Print gegen Digital ausspielen, sondern eher daran herausarbeiten.

00:13:39: Welche Gattung hat denn welche Vorteile?

00:13:42: Wenn wir mal so ein gedrucktes Magazin nehmen und nehmen irgendwelche wahlweise Instagram Reels oder Facebook Ads... Wo hat denn Print etwas in Sachen Aufmerksamkeit vielleicht auch Qualität des Kontaktes oder oder Erinnerungsvermögen, was digital nicht hat?

00:14:09: Also es ist ja differenziert zu bereich bin jetzt kein Digitalexperte.

00:14:15: Deswegen kann ich natürlich Digital jetzt wenig zusagen.

00:14:20: aber bei was haben wir bei Print?

00:14:21: das ist das was ich meine Wir haben.

00:14:23: auf der einen Seite haben wir das Umfeld Was zum Beispiel in den letzten Jahren auch oft erlebt habe wenn ein Unternehmen in die Schlagzeilen gerät, dass Unternehmen, die keinen Print machen, plötzlich im Print zurückkehren.

00:14:36: Warum?

00:14:36: Weil wir eine hohe Glaubwürdigkeit haben.

00:14:38: Das Print ist ein Medium dem wir vertrauen wo am Ende das Umfeld ne ganz wichtige Rolle spielt.

00:14:46: dann das Thema einfach der wirkliche Entschleunigung.

00:14:50: wie gesagt tausende Botschaften, die tagtäglich auf uns einprasseln.

00:14:53: Das ist was glaube ich Print schon als Alleinstellungsmerkmal hat lehnt dich zurück, leg alles was du an elektronischen Devices hast mal zur Seite und nimm dir ein bisschen Zeit nur für dich.

00:15:08: Und was man natürlich auch nicht vergessen darf das finde ich eine sehr große Stärke von Print ist das kuratierte Umfeld.

00:15:16: Das heißt nicht dass sich dem worüber es in einem Artikel einen Bericht geht zustimme.

00:15:21: aber da hat jemand sich hingesetzt der hat... Ich unterstelle jetzt mal dass immer der Fall ist gut recherchiert, hat sich das angeschaut.

00:15:28: Hat für mich, sagen wir mal, dass typische Einleitung, Hauptteil und Schluss geschrieben?

00:15:33: Und am Ende kann ich mir eine Meinung bilden so.

00:15:35: Wenn mir das nicht passt, kann ich auch einen zweiten Artikel von was weiß ich der Konkurrenz angucken.

00:15:41: Es gibt ja da auch immer strategische Ausrichtungen der einzelnen Titel und kann mir dann so ein Bild verschaffen.

00:15:46: Aber ich muss mich nicht von A nach B klicken und bekomme immer noch einen Artikel angezeigt, noch einen Hinweis zu meinem Thema.

00:15:55: Ich glaube, dass man das gar nicht unterschätzen darf.

00:15:58: Es hat ein Ende und danach kann ich dann entscheiden, war es das für mich oder möchte ich mich weiter informieren?

00:16:07: Auch wenn Sie nicht der ausgewiesene Digitalexperte dafür aber Printfen sind bekommen sie ja im House of Communication vielleicht stand doch mit welchem Mix vielleicht für einen Kunden cool funktioniert hat.

00:16:23: Kann man denn so aus dem Erfahrungsschatz heraus, denn sagen es gibt einen Medienmix der in diesen Zeiten gerade sehr cool funktioniert?

00:16:35: Also das kann man leider auch nicht seriös machen.

00:16:37: Aber wie gesagt ist immer die Frage welcher Kunde es ist, welcher kunder hat welche Zielsetzung und dann müssen wir das individuelle abstimmen.

00:16:45: ich glaube Zum einen gäbe es den idealen Mediamix und ich würde ihn kennen, dann würde ich verdammt viel Geld verdienen.

00:16:55: Und auf der anderen Seite ist es aber auch so.

00:16:58: gerade dass es so individuell läuft ist ja eigentlich eine Stärke von uns zu sagen wir haben nicht das Schema F sondern sagt uns was ist deine Herausforderung?

00:17:08: Was ist deine Zielsetzung?

00:17:10: Wir schauen uns an und schlagen dir etwas vor Und deswegen würde ich eher diese Unsicherheit auch als Stärke sehen.

00:17:19: Sehr guter Hinweis, also es ist wie immer Zielsetzung, Zielgruppe, Budget-, Produkt-Customer-Journey und dann gibt's ein passendes Angebot.

00:17:31: so das ist der Punkt um was auf den Tisch zu, einen Werbeträger auf dem Tisch zu legen, mit denen wir schon mal kurz im Halbsatz hatten Und ich weiß auch nicht, ob jeder Mediaplaner ihn immer sofort auf dem Zettel hat.

00:17:46: Aber es ist der Lesezirkel – welche Überraschung?

00:17:50: Wie ist denn aus Ihrer Perspektive der Lsezirke in Ihrem Job und Ihrem Alltag einzuordnen?

00:18:00: Also Lesezeirkel ist für mich eine sehr spannende Möglichkeit, auch Printwerbung zu transportieren.

00:18:07: Ich würde das differenzieren einmal mit meiner persönlichen Sicht dass mal national im Alltag sehen und auf der anderen Seite ist er immer noch sehr unterschätzt.

00:18:20: Obwohl sehr gute Arbeit geleistet wird, aber ich glaube der Lesezirkel, der es unterschädzt.

00:18:26: denn wenn wir uns das anschauen, habe eben gesagt Print ist ja sehr teuer so.

00:18:31: dann sagt man auf Print ist sehr teuer und wie gesagt auch wieder Zielsetzung.

00:18:35: Und die KPIs, die entsprechend vorausgesetzt.

00:18:38: aber dann bietet natürlich der Lese-Zirkel eine gute Möglichkeit, Print einzusetzen.

00:18:43: also wenn zum Beispiel sagen wir es kommen zwei Komponenten zusammen das kommt der Preis zusammen Es kommt die Regionalität zusammen Dann kann man natürlich überlegen Wenn man jetzt ein erklärungsbedürftiges Produkt hat was beispielsweise doch einiges auch an Platz braucht und wo der Nutzer Ruhe die Ruhe haben muss, sich das anzuschauen.

00:19:01: Ob man dann in den Lesencirkel reingeht wenn man entsprechende Titel findet?

00:19:06: Die Affinitäten stimmen so.

00:19:08: Und das ist was, wo ich denke da wird noch zu häufig gesagt oh!

00:19:11: Das ist ja zu teuer, dann haben wir gar keinen Print.

00:19:14: und persönlich wie gesagt finde ich den sehr spannend weil er sich aus meiner Sicht gemausert hat.

00:19:22: Ich hoffe, Sie nehmen mir das jetzt nicht übel.

00:19:23: Wenn ich es sage, früher dachte man oder lese Zerklel?

00:19:25: Das sind ja diese abgegriffenen Blättchen da wurde sie auch mit unter vier Wochen noch mal weiter verteilt.

00:19:31: Es ist ja heute gar nicht mehr der Fall.

00:19:33: aber ich glaube dass sich da auch so ein stückweiten Image einfach festgesetzt hat.

00:19:39: Wir haben gerade einen einen Satz gesagt.

00:19:43: Der hat mich sofort an eine Situation erinnert in der ich gestern drin war.

00:19:48: nämlich die Marketingchefin sagt bei dem Unternehmen, wir können uns ja nicht darauf verlassen was in der Zeitung im redaktionellen Teil erscheint zu unserem Thema.

00:20:02: Deshalb müssen wir eine Anzeige schalten wo unsere Botschaft drin zu sehen ist.

00:20:09: und dann sagt der Vorstandsvorsitzende ach ne Anzeiget die kostet viel zu viel Geld.

00:20:14: wer von den beiden hat recht?

00:20:18: Das ist jetzt die Frage.

00:20:20: also ich würde sagen die Marketingchefin auf jeden Fall wenn sie sagt, ich habe doch ein erklärungsbedürftiges Produkt.

00:20:25: ja wie gesagt der Nutzer hat Zeit.

00:20:28: Wenn er liest er kann sich das in Ruhe zu Gemüte führen.

00:20:32: auf der anderen Seite.

00:20:34: Was was ich eben sagte?

00:20:35: wenn natürlich der Vorstand sagt und denkt national hat er schon recht.

00:20:38: es ist eine teure Gattung und wir können so wie so ein Dreiklang machen.

00:20:43: und jetzt kommt der dritte Punkt, dieses Unterschätzte vom Lesezirkel.

00:20:47: Wenn wir beispielsweise seine Unternehmen haben das in einer Region stark verankert ist dann würde sich der Lesezykler anbieten weil ich kann für einen sehr geringen Preis im Verhältnis in der Region meine komplizierte Botschaft an die Nutzer bringen.

00:21:04: also ich würde sagen je nach Situation könnten beide recht haben.

00:21:11: Ist das dann die große Stärke des Lesezirkels?

00:21:16: Ja, unter anderem ja.

00:21:18: Was zum Beispiel auch da aus meiner Sicht häufig unterschätzt wird ist man weiß ja selten in welcher Situation befindet sich der Leser, die Leserin wenn sie eine ein Produkte aus Print nutzt so sitzen die gerade auf der Couch sitzen im Zug.

00:21:38: wie sieht es aus?

00:21:39: Beim Lesezickel kann man natürlich die Situation eher erahnen.

00:21:44: Also beim Friseur kann man sich diese Situation schon deutlich stärker vorstellen als wenn ich überhaupt nicht weiß, wer hat es sich im Laden gekauft oder sie?

00:21:51: und was machen Sie jetzt damit?

00:21:53: Beim Arzt ist das dasselbe und das ist das Spannende daran.

00:21:57: Da ist zum Beispiel, natürlich weiß ich auch Daten zu generieren.

00:22:01: Was liegt wo und die Auflagen?

00:22:03: Das ist immer nicht ganz so einfach.

00:22:04: aber man muss sich einfach nur mal eine Situation vorstellen wenn man jetzt sagen könnte okay da liegen die Leserzickel-Exemplare beim HNO aus.

00:22:14: So die liegen da oder auch beim Augenarzt.

00:22:18: Die Wahrscheinlichkeiten das ist das was ich meine mit Vorstellen der Situation dass jemand beim Augenart sitzt weil er eine Brille braucht es natürlich wesentlich höher Als wenn ich die Anzeige in einer Zeitung am Kiosk veröffentliche, weil da wahrscheinlich ein sehr, sehr hoher Prozenter dabei ist der schon eine Brille hat.

00:22:36: Der kein, die keine Brille braucht.

00:22:37: wie auch immer so Jetzt kann man natürlich dieses Vehikel-Lese-Zirkel sehr gut nutzen und dann den Nutzer ansprechen und sagen Du brauchst eine Brilla schau doch mal unsere neues Modelle.

00:22:49: Wir haben hier die kostenlosen Sehtests was auch immer bei Hörgeräten ähnlich Und das finde ich so spannend.

00:22:57: in der Tat spannend, damit es nicht zu positiv und es sollte auch keine Werbeveranstaltung sein wird.

00:23:06: Wo sehen Sie denn die größten Schwächen des Lesezirkels?

00:23:12: Ja das ist so... Der gute Preis hat natürlich dann auch die Schwäche der Auflage.

00:23:20: ganz klar also es kommt auf die Regionen an.

00:23:22: Das heißt manchmal habe ich in bestimmten Regionen eine sehr kleine Auflage wo man sagt würde eigentlich super passen, haben Unternehmen das genau in dem Bereich werben würden.

00:23:32: Wenn ich dann aber am Ende nur fünf, sechs tausend Leute in einer bestimmten Region oder fünf, sechstausend Exemplare so muss ich es ja sagen habe, dann wird's schon schwierig.

00:23:45: also da würde ich sagen der Preis und auch die Regionalität hat Vorteile sie kann aber ein bestimmtes Zielkombination noch zum Nachteil werden.

00:23:57: Es kommt ja durchaus seltener vor, dass man mit einem Mediplaner über den Lesezirkel diskutieren kann.

00:24:06: Deswegen würde ich die Gelegenheit gerne nutzen.

00:24:09: Herr Flockermann, wenn Sie einen Rath geben müssten.

00:24:15: Was müsste er denn besser erklären?

00:24:17: oder sagen wir nachweisen damit Medi-Planer häufiger sagen?

00:24:24: Das nehme ich in den Plan auf!

00:24:28: Das muss ich richtig stellen, nicht dass meine Kollegen das falsch verstehen.

00:24:33: Ich bin kein Medienplaner und die Expertise habe ich nicht sondern für den Einkauf zuständig.

00:24:39: aber was muss der Lese-Zirkel besser machen?

00:24:42: Der Punkt ist die Präsenz.

00:24:44: Das zeigt sicher bei allen Vermarktern egal in welcher Gattung wir sind und es ist natürlich noch viel auch durch die Digitalisierung noch viel stärker geworden, dass wir eine große Bandbreite an Vermarktern haben.

00:24:57: Alle Vermarkter bohlen um die Kundenbudgets und die Aufmerksamkeit so.

00:25:03: Und da ist es zeigt sich natürlich das man muss da sein, man muss präsent sein.

00:25:09: Man muss im relevant set erscheinen.

00:25:12: Das ist ein Punkt wo ich sage Da kann der Lesezirkel tatsächlich vielleicht auch mehr tun.

00:25:19: in welcher Form?

00:25:20: das muss man dann schauen.

00:25:20: Das sind ja auch immer Tests, wie setzen Vermarkter das entsprechende auf?

00:25:25: Aber sei es Roadshows bestimmte Veranstaltungen die sich um den Lese-Zirkel drehen, Branchenveranstaltung wo der Lesezirkel mitvertreten ist.

00:25:35: Also ein Lesezyrkel muss im Daily Business aus meiner Sicht deutlich präsenter werden und sagen hier bin ich vergesst mich nicht!

00:25:44: Weil das ist ja das Schlimmste, egal für Kunden, Vermarkter und Privatpersonen vergessen zu werden.

00:25:49: Das darf nicht passieren!

00:25:53: Dann korrigiere ich mich noch mal ganz kurz nicht der Mediplaner sondern grundsätzlich in der Mediaplanung.

00:25:58: Sie sind im Einkauf der führende Kopf.

00:26:03: D.h.,

00:26:04: Ihnen müsste der Lesezirkel was geben damit sie ihn besser beim Einkaufen Kopf haben?

00:26:11: Der Lese-Zirkel muss Argumente liefern auf der einen Seite und er muss gar nicht mir persönlich sehr viel geben, sondern er muss die Kollegen aus der Planung, die Kollegen von der Beratung, den Kunden erreichen.

00:26:25: Natürlich auch uns!

00:26:26: Und ich muss da aber schon mal sagen... Ich bin da!

00:26:30: Einfach ich bin da, denkt doch mal an mich weil natürlich ist es so dass wenn eine Gattung oder ein vermarkter relativ wenig präsent ist, auch im Alltag vielleicht mal schneller aus dem Kopf gerät.

00:26:45: Ist ja ganz normal und da muss der Lese-Zirkel einfach sagen ich gebe euch Argumente an die Hand!

00:26:52: Ich zeige euch Best Cases beispielsweise was haben wir denn schon mit Kunden gemacht?

00:26:57: Ich zeig euch Sonderwerbeformen Über die klassische Ein-Eintelseite.

00:27:02: natürlich wird es immer schwieriger, Print in den Plan reinzubringen.

00:27:08: Aber was gibt es?

00:27:09: Es gibt irgendwelche tollen Bucklets.

00:27:11: Es gibt Ed-Specials, die aus dem Heft rausschauen.

00:27:15: wie auch immer ja!

00:27:17: Ich würde sagen, was wir weniger brauchen.

00:27:19: Das ist auch gar nicht Aufgabe so.

00:27:21: Das Lese-Zirkel ist wirklich dieses klassische Wie viel Reichweite generieren wir?

00:27:26: Weil dafür wie gesagt sind wir zu granular unterwegs.

00:27:29: das wird kein Reichweiten bringer werden Sondern der lese zirkel muss zeigen in welcher situation kann er Lösungen anbieten?

00:27:36: So da wie gesagt finde ich best cases ein ganz spannendes thema.

00:27:41: Kann man denn ich weiß die frage es einfach gestellt kann man dann eine Branche ausmachen oder Branchen ausmachen bei denen sie sagen, liebe Bronchix Y, schau dir doch mal den Lesenzirkel genauer an.

00:27:59: Also klar fällt mir ich habe es ja eben schon an dem Arztbeispieler Wind die Pharma-Branche ein.

00:28:06: also die sehe da ganz weit vorne, weil wir können es jetzt nicht nur auf den Optiker und den Augenarzt.

00:28:13: Wir können das auf den Orthopäden- und Wärmepflaster oder bestimmte Schmerzsalben oder was auch immer Münzen.

00:28:23: Das heißt, Pharma sehe ich ganz klar im Bereich des Lesezirkels auf der anderen Seite aber zum Beispiel auch Reisen.

00:28:29: Weil ich denke die ganze Reisebranche haben Das regionale Thema, was wir sehr gut ausspielen können wenn wir daran denken.

00:28:37: Wir wüssten jetzt das in einer bestimmten Region.

00:28:40: Ich habe keine Studien dazu.

00:28:41: erstes ist mein Beispiel.

00:28:42: aber wir wissen dass in Norddeutschland zum Beispiel die Leute weil sie die See vor der Tür haben gerne in den Süden fahren.

00:28:48: so dann könnten natürlich verschiedene Tourismusgebete aus dem Süden auch den Lesezirkel nutzen um dann granular nicht national sondern im Norden entsprechend zu werben und sagen, schau doch mal bei uns vorbei.

00:29:02: Du fährst eh in den Süden aber vielleicht musst du gerade nicht in Gebiet A sondern fahr doch bei uns in Gebiete B vorbei.

00:29:08: Das ist ein spannendes Thema wo ich denke dass das im Lesezirkel ganz gut funktionieren kann.

00:29:13: also die Reisebranche Und alles was vor Ort ist... das möchte jetzt gar nicht einschränken wirklich auf eine Branche.

00:29:21: Ich würde diese Regionalität nutzen.

00:29:23: Denken wir an KFZ Probefahrten beispielsweise, das anbieten in bestimmten Regionen.

00:29:30: Das ist glaube ich eine Stärke vom Lesezirkel und das sind Kunden die man da ansprechen kann.

00:29:37: Spannende Ansätze wie ich finde.

00:29:41: versetzen wir uns doch mal in die Lage und machen wir mal so dieses Gedankenspiel.

00:29:45: Ich gehe davon aus Sie machen mit sie sind ab heute nicht mehr im Haus of Communication sondern ab morgen Geschäftsführer eines Lesezyrkels.

00:29:56: Was würden Sie denn an der Vermarktung als erstes ändern?

00:30:01: Ja, also das ist was ich eh meinte.

00:30:03: Ich glaube, ich würde mich bemühen tatsächlich dass ich Veranstaltungen im ersten Schritt erstmal aufbauen so als eine Veranstaltung alleine reichen.

00:30:15: Das ist dies da und ein großer positiver Knall und wenn dann nichts passiert, verhalts.

00:30:22: Aber ich würde versuchen, dass man so ein Leuchtturm-Event initiiert und sagt das ist der Lesezirkel!

00:30:29: Das kann er – weil auch Gefühle sind natürlich mehr wichtigen– Gefühlvermitteln für den Lesezeirkel in dem Moment.

00:30:36: Dann würde dann versuchen, das Ganze durch kleinere Veranstaltungen zuneben her zu begleiten und diese kleinen Veranstaltung wiederum dann durch einen engmarschigen Kontakt Kunden zu Agenturen zu untermauern.

00:30:54: Aber wie sowieso ein Gerüst sagen wir mal, dieses Leuchtturm erwähnt trägt es.

00:31:00: die kleineren Veranstaltungen sorgen immer noch einmal für Zwischenpiks und dann aber ganz klar der persönliche Kontakt der sozusagen das Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Zeiträumen darstellt.

00:31:11: ich glaube so würde ich's versuchen

00:31:14: sehr spannend vielen Dank dafür.

00:31:18: Ich würde gerne zum Schluss hin, den Blick in die berühmte Glasskugel werfen.

00:31:26: Herr Flockermann!

00:31:27: Wenn wir das Jahr einunddreißig schreiben... Wir sind im Jahr zwanzig-einunddreizig.

00:31:32: welche Rolle spielt dann Print im Mediumix?

00:31:40: Ja Das ist natürlich, also es ist schwierig.

00:31:42: Weil ich meine wir sehen ja auch was mit der KI in den letzten zwei Jahren alles passiert ist wie stark sich das gewandelt hat und wie ich sage das Mursche-Gesetz.

00:31:52: alle zwei Jahre verdoppelt sich die Rechenleistung.

00:31:54: da möchte ich mir gar nicht anmaßen mit meiner sehr offline lastigen Brille was im Digitalen möglich ist.

00:32:01: aber Ich würde vermuten dass Print zurück geht, dass Print weiter zurückgeht bin aber weiter fest davon überzeugt, dass es nicht tot ist.

00:32:12: Ich finde auch gar nichts schlecht wenn eine Konsolidierung stattfindet denn wir sind der größte Printmarkt in Europa.

00:32:19: ja die Zeiten ändern sich natürlich und man kann nicht verlangen das diese Tausenden von Printprodukte tausende, die wir haben, dass sie auf Dauerbestand haben.

00:32:29: Aber es wird sich reduzieren sagen wir mal so, aber es wird immer noch gebraucht.

00:32:34: da bin ich ganz fest von überzeugt.

00:32:36: Es wird immernoch Leuchtturm Titel geben, die da sein werden.

00:32:41: Auch die regionale Tageszeitung wird im Jahr- und Dreißig beispielsweise nicht tot sein.

00:32:47: Sie wird weiter sinken.

00:32:48: Aber ich denke dass sich da auch Chancen ergeben.

00:32:51: Man könnte zum Beispiel ja auch darin denken einfach das Thema ePay Pights ist es hier gerade ein Podcast der hat ja auch vor zehn Jahren vielleicht noch niemand gedacht, dass so was möglich ist.

00:33:04: Und vielleicht kann man das Thema IPA, bei was ja zur Gartung Print gezählt wird einfach mal weiterdenken.

00:33:09: Könnte man sagen, Print wird kleiner aber wertvoller?

00:33:14: Ich denke schon.

00:33:15: Also ich denke schon dass es wie gesagt kleiner wird ist da brauchen wir nicht drüber herumreden Aber wertvoll ist ein spannender Punkt.

00:33:23: Ich denke schön, dass Print wertvoll wird weil natürlich auch da je weniger am Ende da sind desto wertvoll er wird.

00:33:30: dieser Kanal für die Nutzer, aber es gibt nicht mehr diese große Auswahl mitunter.

00:33:35: Sondern es gibt vielleicht noch zwei drei vier aus bestimmten Branchen und dann ist natürlich dieser Kanal wenn ich nicht mehr die große Bandbreite habe auch also rares wird immer wertvoll.

00:33:47: sagen wir's mal so.

00:33:48: und deswegen denke ich schon dass das die Wertigkeit von Print noch steigert.

00:34:01: Vervollständigen Sie bitte einen Satz.

00:34:03: Okay.

00:34:03: Print lebt, weil?

00:34:06: Weil Print wie gesagt eine sehr hohe Glaubwürdigkeit hat, weil das von den Lesern immer noch anerkannt wird und weil die Leser aus meiner Sicht auch darauf vertrauen dass Print mit diesem kuratierten Abschluss in einem sagen wir mal machbaren Rahmen gute hochwertig recherchierte Qualitative Berichte liefert.

00:34:31: Vielen lieben Dank.

00:34:33: mehr bleibt nicht zu sagen, Herr Flockermann.

00:34:34: Danke nach Nabilien!

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