#18 Mehr als Zeitung: Wie DIE ZEIT mit Podcasts, Video und KI neue Leser gewinnt – Sonderausgabe Nils von der Kall
Shownotes
Wie bleibt eine Traditionsmarke in Zeiten von KI, TikTok und veränderten Mediengewohnheiten erfolgreich? In dieser Sonderausgabe von „Print lebt – Vertrauen, das man in der Hand hält“ hören Sie den Vortrag von Nils von der Kall, CEO der ZEIT Verlagsgruppe, live von der Jahrestagung des Verbands Deutscher Lesezirkel in Hamburg. Nils von der Kall zeigt, warum DIE ZEIT heute mehr ist als eine Zeitung – und wie Podcasts, Videoformate, vertikale Abonnements und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, neue Zielgruppen zu erreichen. Er spricht über die Verschiebung vom Print- zum Digitalgeschäft, die Bedeutung journalistischer Persönlichkeiten und die Frage, wie Medienhäuser im Wettbewerb mit KI-Plattformen bestehen können.
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00:00:01: Brindt lebt.
00:00:03: Vertrauen, dass man in der Hand hält!
00:00:05: Der Branchenreport des Lesezirkels.
00:00:16: Hamburg, zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:19: Die Jahrestagung des Verbandes Deutscher Leser-Zirkel oder Einstell dich ein – der Medienschaffenden in Deutschland.
00:00:29: Wir hören heute im Podcast BRINDT LEBT eine spannende Keynote nämlich wie aus ZeitOnline und die Zeit, die Zeit wird.
00:00:43: Von der Zeitung zur Medienmarke – Die Apo-Transformation derzeit.
00:00:49: Das ist das Thema des neuen CEOs der Zeitgruppe.
00:00:55: Freuen wir uns gemeinsam auf die aufgezeichnete Keynote von Nils von Der Kahl!
00:01:04: Viel Spaß dabei!
00:01:10: Ich freue mich, sehr hier zu sein.
00:01:12: Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Rückkehr.
00:01:16: Denn ich komme ja aus dem Lesermarkt.
00:01:19: Karina Dossasonova beschrieben.
00:01:20: Ich war viele Jahre fürs Abo-Geschäft verantwortlich für den Vertrieb und ich freue mich ungemein euch um Sie hierzusehen wohlgehalten und unversehrt denn eigentlich dürfte es sie und mich gar nicht mehr geben.
00:01:34: Wir befinden uns in Geschäftsmodell Zeitungsabos Und wenn man den Prognosen einige Analysten Glauben schenkt dann sieht das ziemlich düster für uns aus.
00:01:43: Publishers get squeezed by AI and Creators, sagt das Reuters-Institut.
00:01:48: Oder der Journalismus kollabiert, sagt der Citychernel.
00:01:52: Aber was soll ich sagen?
00:01:54: Wir leben noch und zwar eigentlich ganz gut!
00:01:58: Die Zeit hat im Jahr twenty-fünfundzwanzig die höchste Auflage in der Unternehmensgeschichte erzielt und der Lesermarkt macht heute ungefähr drei Vierteln unserer Gesamterlöser aus – im Kerngeschäft.
00:02:10: Das ist eine Verdopplung im Vergleich zu vor zehn Jahren Und das ist übrigens auch eine gemeinsame Leistung, auch dank Ihnen den Partnern im Abonnement vertrieb.
00:02:18: Es liegt übrigens nicht daran die seventy-fünf Prozent dass der Werbemarkt gesunken ist und der Werbenmarkt ist erstaunlich stabil.
00:02:25: Der Lesermarkt ist stark gestiegen.
00:02:29: Und der Grund dafür ist, dass wir zwar einerseits eine Entwicklung in Printabonnement haben, die viele Verlage kennen, die stagniert, geht auch leicht zurück oder rad Aber andererseits, dass Digital-Abo zum fast selben Preis für das Print-Abon gestiegen ist und zwar deutlich stärker als das Print Abo gefallen ist.
00:02:48: Wir haben seit dem Jahr zwei Tausend Neunzehn für jeden Printabonnenten den wir verloren haben vier digitale Abonnentinnen dazu gewonnen mit dem Ergebnis, dass wir eben heute ungefähr fünfhunderttausend Abonneten haben.
00:03:01: Das können man sich sagen es ja wunderbar ich bin jetzt CEO und muss eigentlich gar nicht viel verändern denn wenn es so weiterläuft dann Ja, ist eigentlich unser Geschäftsmodell auch langfristig gesichert.
00:03:11: Aber ganz so einfach ist es nicht.
00:03:13: Denn was wir klar sehen ist, wir gewinnen für das Standardabonnement und für das Hauptabonnements nicht mehr Leser in jüngeren oder auch in Altersgruppen mit einem geringeren Einkommen.
00:03:28: Wir haben da eine gewisse Einstiegshürde mittlerweile durch die Preisehöhe über die Jahre, mit der wir umgehen müssen Und das ist der Grund, warum wir mittlerweile unsere Abostrategie ein bisschen angepasst haben.
00:03:41: Neben dem Hauptabonnement – also Print und Digital – haben wir sogenannte Vertikal-Abonnements eingeführt.
00:03:48: Abonnements, die entweder durch einen Format oder ein bestimmtes Thema sich auszeichnen.
00:03:52: Ein Podcast-Abo über das man alle Podcasts der Zeit hören kann!
00:03:56: Ein Spiele-Abon oder auch eine Wochenmarktable.
00:03:59: Das kommt denen wahrscheinlich nicht ganz unbekannt vor, weil die New York Times ein sehr ähnliches Modell hat.
00:04:03: Davon haben wir uns auch durchaus inspirieren lassen.
00:04:06: Es hilft uns aber vor allem darin neue Zielgruppen zu gewinnen, die preissensitiver sind.
00:04:14: Das sind die Ziele dieses Ausbaus der Vertikalabos.
00:04:17: Einerseits können wir uns thematisch verbreiten und die Zeit steht natürlich traditionell für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.
00:04:24: Durch Vertikalabos können wir neue Themen erschließen oder damit auch experimentieren zum Beispiel Spiele, Kulinarik, Audio.
00:04:31: weitere werden folgen.
00:04:33: Wir erschließen neue Zielgruppen, wir können Nutzer ansprechen die bisher die Zeit nicht abonniert haben weil sie entweder zu teuer war oder weil Sie sie thematisch nicht spannend fanden und wir können unsere Plattform diversifizieren.
00:04:46: Bislang ist unsere Hauptplattform natürlich die Website.
00:04:50: Podcasts werden aber nicht über die Websites gehört sondern weit über neunzig Prozent werden über Plattform gehören wie zum Beispiel Spotify Und Spotify ermöglicht es, dass man Podcast hinter die sogenannte Abo-Schrank stellen kann und dort direkt auch ein Podcast-Abo der Zeit abschließen kann.
00:05:06: Das ist ein wesentlicher Einstiegskanal für die Podcastabonnenten.
00:05:12: Es gab eine Studie, die uns nachdenklich gestellt hat.
00:05:14: Wir haben uns einmal angesehen wie erreichen wir eigentlich die verschiedenen Altersgruppen?
00:05:19: Hier einmal aufgezeigt das Print-Abu und die Website Was man hier sehr deutlich sieht.
00:05:26: Wir erreichen sehr gut die sogenannte Baby Boomer Generation mit dem Print-Abonnement und auch mit dem ePaper.
00:05:32: Wir erreichen aber nur sehr bedingt jüngere Zielgruppen, übrigens auch nicht mit der Website.
00:05:39: Das Bild ändert sich fundamental wenn wir andere Kanäle betrachten wie Social Video oder auch Podcasts.
00:05:47: Jüngere Zielgruppen – die sogenannten GenZi haben eine deutlich höhere Affidität zu einerseits Video und andererseits Audio.
00:05:55: Und da haben wir sozusagen schon seit Jahren begonnen, damit diese Zielgruppen gezielt anzusprechen mit Podcasts und auch mit Videos.
00:06:04: Das heißt für uns als strategische Ausrichtung Wir müssen audiovisueller werden wenn wir die junge Zielgruppe weiter erreichen wollen aber dabei unserem Kern treu bleiben.
00:06:14: Unser Kern ist der Textualismus.
00:06:15: das wird auch so bleiben Aber wir erweitern den um Video und Audio.
00:06:20: Wir haben dafür einerseits ein umfassendes Podcast-Team geschaffen dass mit den Journalisten der Zeit mittlerweile fast dreißig Podcast auf Markt gebracht hat.
00:06:31: Und andererseits haben wir ein Team gegründet, das Vertical Abus macht.
00:06:36: Junge Protagonisten auch aus dieser Generation, die spezialisiert darauf sind, Kurzvideos zu machen und die haben den historischen Moment der Markenzusammenführung von Zeit und Zeit online.
00:06:50: Wir hatten jetzt im März die offizielle Eintragung des Handelfregisters wie jetzt nur noch eine Marke und ein Haus sind, mit diesem Video hier begleitet.
00:07:01: Und heute
00:07:06: ist die Zeit
00:07:08: Off-Light und On-Ligh einfach rückstatt.
00:07:11: Die Wochenzeit umgeht eh hart.
00:07:13: Aufzeiten Online ist ganz oben mit dabei,
00:07:16: mit den größten Podcasts Deutschlands, Fan-YouTube Videos, ein Insta-Con geht alle Kenntlumpen um die reine TikTok-Videos!
00:07:24: Und jetzt nach monatelanger Markenforschung, unbezähligen zernürmenden Meetings, hat sie was an der Sitzung, muss ZeitOnline schärmen, damit eine neue Marke leben kann.
00:07:35: Da bisher nicht das ganze Zeitkostungsjahr unter diesen beiden Marken.
00:07:39: Das wird dann wie null sind.
00:07:41: laut
00:07:41: unserer Befragung hat es eheil
00:07:47: gecheckt, dass ist irgendein Unterschied zwischen diese beiden.
00:07:56: Und deshalb sind wir heute live dabei und das Album-Logo abgerontiert wird hier vom Helmstritthaus in Hamburg!
00:08:05: Und ich habe exklusiv für euch
00:08:08: schon ein
00:08:09: kleines Feuer für die erste Hälfte des neuen Namens.
00:08:13: Hier sehen wir das Logo, es würden aus drei Büchern bestehen.
00:08:18: W, i, n da einschätzt?
00:08:19: Oder eher noch die
00:08:19: Weile?!
00:08:20: Jetzt brauchen natürlich auch einen neuen Namen... ...und das Beste aus beidem Wagen vereint sich ab heute eben nie online by Gag.
00:08:28: Wir haben jetzt überraschterweise die Zeit.
00:08:47: Ja, das war eine kurze Geschichte der Zeit in sechszehn Sekunden.
00:08:54: Aber was ich damit eigentlich sagen wollte, dass ist eben auch ein Teil unserer publizistischen Welt kurz vorm Videos auf TikTok und die Zeit war im Januar tatsächlich die stärkste deutsche Qualitätsmarke auf TikTok im deutschsprachigen Raum.
00:09:09: Die Videos umfassen nicht nur harte Politik sondern reichen auch zu so Themen wie kann man mit Pizzakriege vorhersagen?
00:09:16: aber im Großen und Ganzen sehr seriös und vereinzelt es eben sehr häufig auch Einstiegspunkte zu Themen, die dann später ins Abonnement führen.
00:09:25: Aber auch das machen wir mit Video.
00:09:28: Das ist eine Drohnaufnahme als Teil einer großen datenjournalistischen Anlüsse zur Gesundheitsversorgung in Gaza.
00:09:38: Eine wirklich bewegende Reportage, die gezeigt hat wie dramatisch die Lage dort ist, die aber auch zeigt Videostrategie für uns heißt eben nicht, dass wir jetzt ein Fernsehstudio werden sondern dass wir auf intelligente Weise versuchen bestehende Formate wie Text und Audio zu verbinden mit Video.
00:09:59: Wie groß die Begeisterung für diese neuen Formate ist das zeigt die Entwicklung des Podcastabos einerseits.
00:10:04: da sind wir innerhalb eines Jahres auf über dreißig tausend gestiegen und tendenzweiter steigend.
00:10:08: Und wie gesagt eben auch die Reichweite von TikTok Die zwar stark schwankt aber mit der wir mittlerweile eben sagenhafte im Januar sechzig Millionen Views in dem deutschsprachigen Raum hatten.
00:10:21: Sechs, neunzehn Millionen View jetzt aktuell wird ein bisschen weniger aber es bleibt auf einem wirklich sagenhaft hohen Niveau.
00:10:29: Das führt uns zu der Frage wie gehen wir generell damit um?
00:10:34: das ja dass wir mit neuen Technologien umgehen müssen und wie gehen bei KI-Plattformen um?
00:10:43: Vor wenigen Monaten hat OpenAI Chatchapity Pulse gegründet oder gelornscht.
00:10:48: ChachapityPulse ist ein personalisiertes News Briefing, das jeden Morgen personalisierte Informationen und Nachrichten präsentiert.
00:10:58: Und Pulse ist nur ein Signal von vielen.
00:11:00: die KI-Plattformen werden mittlerweile zu einer unmittelbaren Konkurrenz für uns und das führt uns zu der noch größeren Frage wie sollen wir damit umgehen?
00:11:09: Wie gehen wir mit KI um?
00:11:10: und wie gehen wir noch breiter mit Technologie um?
00:11:13: Wir Verlage waren immer gut darin, redaktionelle Angebote zu entwickeln und zu monetarisieren.
00:11:18: Wir waren wenn wir ehrlich sind noch nie gute Technologie unternehmen.
00:11:21: ich bin aber der Überzeugung dass wir es werden müssen.
00:11:24: Wir werden zumindest in der Lage sein müssen diesen Angeboten etwas entgegenzusetzen.
00:11:32: Das heißt für uns wir geben unseren großartigen Journalisten die immer noch der Kern unseres Produktes sind die beste Technologie um großartige Geschichten zu erzielen.
00:11:42: Das heißt nicht, dass KI künftig Zeitartikel schreiben wird aber sie erweitert unsere Spielräume.
00:11:51: und ein wie ich finde besonders plastisches Beispiel ist der Bereich Datenjournalismus.
00:11:56: Wir haben eine Ressour gegründet in dem große öffentliche Datenbanken auch lizenzierte Datenbanten umgewandelt werden in interaktive Tools oder auch große visuelle Geschichten.
00:12:08: zum Beispiel kann man feststellen, wo stehe ich eigentlich mit meiner politischen Haltung im Vergleich zum Rest der Bevölkerung?
00:12:14: oder wie hat meine Gemeinde gewählt?
00:12:16: Also Prinzipgeschichten die auch auf eine sehr persönliche Ihren runtergebrochen werden können.
00:12:21: Und ich glaube aktuell ist das dritte Beispiel, recherchieren Sie Ihre NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie.
00:12:27: Gelaunch kurz vor Ostern hat eine enorme Resonanz erfahren.
00:12:32: Unser datenschonalistisches Team hat das National Archive in Washington sozusagen durchsuchbar gemacht Und Zehntausende von Menschen haben sich sozusagen diese Datenbank angesehen und darin ihre Familiengeschichte recherchiert.
00:12:47: Ja, KI hilft uns nicht nur dabei interaktive Tools zu schaffen sondern auch Geschichten in andere Formate zu übersetzen wie zum Beispiel dieser hier einen Interview mit dem britischen Bewusstseinsforscher Arnold Seth.
00:13:03: Das wurde ursprünglich aufgenommen als Podcast also Videopodcast Und dann mithilfe von KI umgewandelt in einerseits ein Textinterview, andererseits auch eine deutschsprachige Version.
00:13:17: Das Ganze war ja auf Englisch und das eben sehr friktionslos und zu sehr geringen Kosten.
00:13:23: Ich finde es ist ein sehr plastisches Beispiel dafür wie man mit KI wirklich multimodal werden kann ohne an Qualität zu verlieren.
00:13:31: In der Geschichte ging es darum oder in dem Interview ging es darum, ob das menschliche Bewusstsein wirklich existiert.
00:13:37: Und die etwas deprimierende Antwort war wahrscheinlich existieren wir nicht.
00:13:44: Aber wer sehr wohl existiert, das sind die Köpfe der Zeit und auch das eine für uns wichtige strategische Leitplanke Die Zeit ist ein Medium der Persönlichkeiten.
00:13:56: Wir bringen die Köpfel der Zeit auf die Bühne Etwas was im Zeitalter von Pyptografie von Informationen wichtiger ist denn je.
00:14:05: Wir stehen damit nicht alleine.
00:14:07: Sehr viele Medien entdecken zurechtes Potenzial von journalistischen Persönlichkeiten, würde aber behaupten, dass wir recht gute Ausgangsbedingungen haben, da wir schon immer ein Medium der großen Köpfe waren – von Helmut Schmidt über Gerd Brusserius und Marion Döhnhoff bis eben zuletzt Giovanni de Lorenzo.
00:14:23: Wir haben Chefredakteure die auf allen Bühnen eine gute Figur abgeben der übrigens auch vor kurzem die olympischen Winterspiele in meiland mit eröffnet hat und mit kommentiert hat.
00:14:39: Und wir haben Podcast Hosts, deren Podcast zu einem wirklichen Kultstatus erreicht haben.
00:14:47: Jochen Wegener Christoph Ahmet mit alles gesagt ein Podcast der erst dann endet wenn der Gast nicht mehr kann.
00:14:53: das kann mit unter sehr lange dauern.
00:14:54: ich glaube der Rekord liegt bei über zwölf Stunden.
00:14:58: Ja, das stimmt.
00:15:02: Und manchmal teilen wir uns die Bühne auch mit externen Prominenten wie hier Angela Merkel im Gespräch mit Roman Kletter und Mariam Lau, die ich finde vielleicht spannendste Influencerin der Zeit ist eine ganz andere Persönlichkeit.
00:15:15: Das ist Sabine Rückert.
00:15:16: Sabine Rückert langjährige stellvertretende Chefredakteurin um Kriminalreporterin derzeit gründete relativ unaufgeregt vor ungefähr sechs Jahren den Podcast Zeit Verbrechen und erreicht mittlerweile Millionen von Menschen damit jedes Jahr.
00:15:32: Der Podcast wurde verfilmt, und mittlerweile geht sie auf Tour damit mit einer kleinen Mannschaft und füllt da mit großer Hallen wie die Barclays Arena oder die Uber-Arena in Berlin.
00:15:46: Ja was heißt das für die Zeit der Zukunft?
00:15:49: Die Zeit ist schon heute mehr als eine Zeitung – es ist ein Medienmarkt und eine Community!
00:15:55: Und unsere Alleinstellungen sind und bleiben die herausragenden Journalistinnen und Journalisten in Text, Video, Audio und auf der Bühne.
00:16:03: Das heißt keineswegs dass jeder Journalist künftig auf die Bühnen gehen muss.
00:16:07: nicht jeder steht im Rampenlicht und das ist auch gut so denn gerade die Mischung macht es aus.
00:16:13: aber am Ende ist die Zeit auch eine Haltung und dieser Haltung ist neugier einer Haltung die Leser wie Journalisten genauso verbindet Neugier darauf, die Welt zu verstehen und nach Lösung zu suchen.
00:16:26: Und in dem Sinne bleiben auch Sie neugierig!
00:16:28: Vielen Dank!
00:16:37: Vielen dank Nils bevor du von der Bühne gehst.
00:16:39: wir haben noch ein kleines Dankeschön für dich.
00:16:46: Ein Hamburger Seesack mit dem einen oder anderen was kulinarisch für Hamburg typisch
00:16:51: ist.
00:16:51: Das klingt toll.
00:16:51: vielen Dank!
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